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Web28. Februar 20267 min

Was kostet eine professionelle Website wirklich? Ehrliche Preisspannen 2026

Von 500 € bis 50.000 € ist alles dabei. Hier sind realistische Spannen nach Anbietertyp, was tatsächlich im Preis steckt — und woran du seriöse Angebote von Abzocke unterscheidest.

Warum die Preisspanne so riesig ist

500 € bis 50.000 € — beide Zahlen sind realistisch, aber für völlig unterschiedliche Setups. Der Unterschied liegt nicht nur in der Qualität, sondern auch in Umfang, Prozessen und ehrlich gesagt in der Preisgestaltung mancher Anbieter. Hier sind die Spannen, die ich in der Praxis sehe — und was sie auseinandertreibt.

Die drei Kategorien

  • DIY-Builder (Wix, Squarespace): 0–100 €/Monat. Geeignet für Hobbyprojekte oder absolute Basics. Für ein Unternehmen, das Kunden gewinnen will, meistens zu wenig.
  • Freelancer: 3.000–12.000 € für eine komplette Geschäftswebsite. Bei marktüblichen 70–110 €/h sind das rund 30–110 Stunden Aufwand — also Konzept, Design, Entwicklung, SEO-Basis und ein bisschen Content. Hier bekommst du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Agenturen: 8.000–50.000 €+. Du zahlst für Prozesse, Teams, Markennamen und mehrere Köpfe parallel — manchmal gerechtfertigt, oft überteuert für KMU-Bedürfnisse.

Was treibt den Preis innerhalb einer Kategorie?

  • Seitenzahl und Komplexität: 5 Seiten Visitenkarte vs. 30 Seiten mit Konfigurator macht den Faktor 3–5 aus.
  • Individuelles Design vs. Template-Anpassung: echtes Custom-Design verdoppelt häufig den Designaufwand.
  • Content: Wer eigene Texte und Bilder mitbringt, spart 1.000–3.000 €. Wer das vom Anbieter braucht, zahlt es auch.
  • Funktionen über die Basics hinaus: Buchungssystem, Mitgliederbereich, Mehrsprachigkeit, Anbindungen an CRM/Kalender — jede zusätzliche Funktion kostet Aufwand.
  • SEO-Tiefe: Grundlagen sind im Preis, echte SEO-Strategie ist oft ein separates Paket.

Woran erkennst du seriöse Anbieter?

  • Sie fragen nach Zielen und Zielgruppe, bevor sie ein Angebot machen.
  • Sie zeigen ein Portfolio mit echten Projekten — keine Stock-Foto-Demos.
  • Sie erklären transparent, was im Preis steckt und was nicht.
  • Sie verlangen eine sinnvolle Anzahlung (30–50 % ist üblich) — wer das nicht tut, ist verdächtig.
  • Sie nennen Aufwand in Stunden oder Tagen statt einer Pauschalsumme ohne Begründung.

Fazit

Eine professionelle Geschäftswebsite kostet 2026 realistisch zwischen 3.000 € und 8.000 € bei einem guten Freelancer — je nach Umfang und Individualisierung. Alles deutlich darunter ist meist ein Kompromiss bei Design, SEO oder Performance. Alles deutlich darüber bei einer normalen KMU-Website sollte gut begründet sein. Mehr zur Frage Baukasten vs. Entwickler im verlinkten Vergleichs-Post.